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Mietpreisbremse – aktuell informiert mit RE/MAX Classic Berlin

Die Große Koalition setzt sich für mehr Rechte für Mieter ein. Allerdings gibt es bei der sogenannten Mietpreisbremse zahlreiche Ausnahmen, etwa bei Neubauten und Modernisierungen. RE/MAX Classic Berlin erklärt, was die Neuerungen für Mieter bringen - und was nicht.

Bisher durfte die Miete beliebig hoch sein, wenn ein neuer Mietvertrag geschlossen wird. Dies hatte zur Folge, dass es in boomenden Großstädten zu Preissprüngen um 20, 30 oder sogar 40 Prozent bei Neuvermietungen kam. Mit der Mietpreisbremse sollen diese Preisexplosionen gedämmt werden: Bei Neuvermietungen darf der Mietpreis künftig höchstens zehn Prozent über dem Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. So soll verhindert werden, dass die Mieten zu schnell steigen und Gering- und Normalverdiener aus beliebten Wohnlagen verdrängt werden.

Diese Mietrechtsänderung gilt nicht für das gesamte Bundesgebiet, sondern nur für Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt. Die Bundesländer werden ermächtigt, solche Gebiete auszuweisen - was Berlin nun als erstes Land auch gemacht hat. Die Regelung ist seit dem 1. Juni 2015 in Kraft.  Die Bremse greift zunächst für maximal fünf Jahre. Danach wird neu entschieden.

Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete gibt in der Regel der örtliche Mietspiegel. Die meisten Städte erstellen solche Mietspiegel schon seit Jahren, um die Zulässigkeit von Mieterhöhungen zu prüfen. Von einem qualifizierten Mietspiegel spricht man, wenn dieser alle zwei Jahre nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt und von den örtlichen Akteuren anerkannt wird. Wo es keinen Mietspiegel gibt und sich der Mieter nicht selbst über die ortsübliche Vergleichsmiete informieren kann, hat er einen Auskunftsanspruch gegen den Vermieter, um die Zulässigkeit der vereinbarten Miete überprüfen zu können.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Neubauten und Modernisierungen

Ausgenommen von der Mietpreisbremse ist der Erstbezug von Neubauten. Hier darf der Vermieter die Miete nach wie vor beliebig festlegen.

Eine weitere Ausnahme gilt bei umfassenden Modernisierungen: Auf die Miete, die nach der Mietpreisbremse zulässig wäre, kann der Vermieter dann einen Zuschlag verlangen.

 

 

 

Bestellerprinzip - Wer den Makler beauftragt, soll ihn auch bezahlen

Ebenfalls seit 1. Juni 2015 ist das sog. Bestellerprinzip bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen in Kraft. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die Partei die anfallenden Maklergebühren zahlt, die den Makler beauftragt. In der Praxis wird das meist der Vermieter sein, der mit Hilfe eines Maklers einen neuen Mieter sucht.RE/MAX Classic Berlin informiert, was sich für Eigentümer und Mieter ändert. Sehen sich dazu auch gerne unser Informations-Video an!

Bislang waren die Karten auf dem Mietwohnungsmarkt klar verteilt – auch wenn es um die Frage ging, wer beim Abschluss eines Wohnungsmietvertrags die Maklergebühr zu tragen hat. In den allermeisten Fällen war dies Sache des Mieters, der üblicherweise zwei Monats-Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer an den Makler zu zahlen hatte.

Im Rahmen der gesetzlichen Neuregelungen zur Mietpreisbremse ist damit Schluss: Die bisherige Provisionspraxis wird sich somit komplett ändern – denn der Auftrag an den Makler geht in aller Regel vom Vermieter aus.

Dieser spart sich Zeit und Aufwand, um die Wohnung auszuschreiben und die Mieter durch die Räume zu führen. Im klassischen Fall übernimmt diese Aufgabe dann ein Makler.Auch hier gibt es Ausnahmen: Unter bestimmten Voraussetzungen muss jedoch auch der Mieter für die Courtage gerade stehen – nämlich dann, wenn er selbst ausdrücklich einen Makler damit beauftragt, eine neue Wohnung ausfindig zu machen.

Vermieten mit RE/MAX Classic Berlin

Als Vermieter könnten Sie sich nun die Frage stellen, ob Sie bei der Neuvermietung überhaupt einen Makler beauftragen sollten, wenn Sie die Provision aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Allerdings bietet die Vermietung einige Tücken, die Sie mit Unterstützung eines Maklers von RE/MAX Classic Berlin umgehen können. Neben dem nicht zu unterschätzenden Aufwand der Objektaufbereitung (z.B. mit der Erstellung von Fotos und Inseraten der Immobilie) bringt die Vermietung in Eigenregie auch viel Stress mit sich. Wer keinen Makler in Anspruch nimmt, muss sich selbst um die Inserate kümmern und die Buchungen übernehmen. Auch die Besichtigungen kosten mitunter deutlich mehr Zeit als erwartet – insbesondere dann, wenn die Immobilie nicht in Ihrem Wohnort ist oder keine Vorauswahl der Mietinteressenten durchführt wird.

Ist der passende Mieter gefunden, kann es für Sie als Vermieter auch enorm wichtig sein, vorab eine Bonitätsprüfung zu veranlassen. Auch hier kann das Maklerteam von RE/MAX Classic Berlin Sie unterstützen. Kontaktieren Sie uns.

Durch Gesetzesänderungen im Verbraucherschutz gilt seit 13. Juni 2014 zu Ihren Gunsten ein neues Widerrufsrecht. Das RE/MAX-Informationsvideo dazu finden Sie hier.

 

Das sog. "Bestellerprinzip" tritt ab 1. Juni 2015 in Kraft. Es sieht vor, dass für die Leistung eines Maklers ab Juni derjenige zahlt, der sie bestellt hat. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Video.

 

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