Was ist eigentlich ein Altbau?

Egal ob Haus oder Wohnung – Altbau ist nach wie vor im Trend. Viele Menschen lieben den besonderen Altbaucharme. Darum ist es keine Seltenheit, dass sich Immobilieninteressenten an unsere Immobilienmakler mit dem Suchwunsch nach einem Altbau wenden. Es sind vor allem der Baustil und die Materialien, die einen Altbau von einem Neubau unterscheiden. RE/MAX Classic Berlin ist der Frage nach den Merkmalen eines Altbaus genauer nachgegangen. Außerdem untersuchen wir, worauf Käufer beim Erwerb eines Altbaus achten sollten.

Die Merkmale eines Altbaus.

Albtauwohnungen und –häuser sind beliebt. Aus diesem Grund geben viele Immobiliensuchende, wenn sie einen Suchauftrag platzieren das Wort „Altbau“ an. Doch was meinen sie eigentlich damit? Die meisten Kunden denken bei einem Altbau an hohe Decken, große Fenster, Stuck und Holzdielen. Aber ist für sie z. B. ein Haus, welches in den 1960-iger Jahren gebaut wurde, schon ein Neubau? Und was ist mit den Häusern, die im Stil eines Altbaus wieder aufgebaut werden (z. B. neue Frankfurter Altstadt)?

Die Suche nach einer eindeutigen Definition eines Altbaus gestaltet sich gar nicht so einfach. In der Regel wird das Ende der Altbauära in Deutschland auf das Jahr 1949 festgesetzt. Das liegt daran, dass Altbau vor allem für eine bestimmte Bauweise steht. Nach 1949 begannen die Architekten beim Bau von Häusern Betonwände und -decken statt Mauerwerkswände und Holzbalkendecken sowie Verbund- und Isolierglasfenster statt einfachverglaste Fenster oder Kastenfenster zu verwenden. Auch weist der Innenausbau bei Altbauten besondere Charakteristiken auf (z. B. bestimmte Raumanordnung, Holzdielen- oder Parkettböden, Stuck, Flügeltüren und Ofenheizung).

Tipps für den Kauf eines Altbaus.

Beim Kauf eines Altbaus sollten Sie sich nicht nur von Ihren Augen und Gefühlen leiten lassen, sondern sich die Bausubstanz des Objekts ganz genau anschauen. Am besten ist es, für die Bewertung, einen Fachmann zu Rate ziehen. Denn es kommt nicht nur auf Ihre eigenen Ansprüche an eine Immobilie an, sondern manche Sanierungsmaßnahmen sind ein gesetzliches Muss (z. B. Energieeinsparverordnung (EnEV)). Es zählt also vor allem der Sanierungsbedarf, damit Sie abschätzen können, welche Kosten am Ende wirklich auf Sie zukommen. In welchem Zustand sind die Elektrik, die Holzbalken und die sanitären Einrichtungen? Wie sieht es mit der Feuchtigkeit der Wände aus? Müssen Fenster und Türen ausgetauscht werden? Wenn es sich um einen denkmalgeschützten Altbau handelt, gilt es, bei der Sanierung bestimmte Regeln zu beachten. Hier kann es jedoch auch sein, dass Sie mit Förderprogrammen rechnen können, die bei den Sanierungsmaßnahmen unterstützen. Um dies herauszufinden, sollten Sie sich an das örtliche Landesdenkmalamt wenden. Erst wenn Sie alle diese Fragen abgeklärt haben, können Sie den Preis für die Immobilie realistisch abschätzen.

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